Vorschau: VFL Waiblingen

Am kommenden Sonntag gastiert mit dem Vfl Waiblingen II der derzeit 7. platzierte der Landesliga zum ersten Heimspiel im Kalenderjahr 2018 in der Käsberghalle. Nach gutem Start in die Runde mit 2 Siegen und dann eher durchwachsenen Spielen mit 7 Niederlagen aus 10 Spielen, kommt die junge Truppe immer besser ins Rollen und konnte ihr wahrscheinlich bestes Spiel der Saison am vergangenen Wochenende gegen die Hbi Weilimdorf abliefern. Der Favorit aus Stuttgart wurde mit 27:19 regelrecht aus der Halle geschossen und dieser Sieg bescherte Waiblingen die Punkte 14 und 15 in der laufenden Saison. Bereits vor Weihnachten konnte mit dem TV Flein ein weiterer Favorit in heimischer Halle denkbar knapp bezwungen werden. Auch die Käsbergjäger taten sich im Hinspiel in Halbzeit 1 schwer. Hier lag der Vfl zur Pause mit 15:13 in Front, dank der individuellen Klasse konnte hier im 2. Spielabschnitt das Ruder herumgerissen werden und ein deutlicher 23:32 Erfolg erspielt werden, doch die erste Halbzeit und die letzten Ergebnisse der Tigers deuten auf ein Team im Aufwind hin. Die junge Truppe um Coach Hezel hat mit Christian Tutsch, Marc Kallenberg und Uli Schmid erfahrene Anführer auf dem Feld, welche durch talentierte Nachwuchskräfte wie Lukas Ader oder Johannes Felden eine schlagkräftige Mannschaft bilden und an einem guten Tag jeden Gegner vor Probleme stellen können. Gleiches gilt für den erfahrenen Torhüter Marc Krammer.

Steigerung in Crunchtime

Mit 31:35 konnte das vorauszusehend schwere Auswärtsspiel in Schmiden gewonnen werden. Bereits im Hinspiel hatte man seine liebe Mühe mit dem Rückraumtrio Engelhardt, Züfle und Fischer und auch im Rückspiel hielten diese 3 den TVM ordentlich auf Trapp und erzielten 23 der 31 Tore. Vor allem Matthias Fischer netzte mit Gewalt auch jenseits der 12 Meter mehrere Würfe in die Maschen der Käsbergjäger. Zu Beginn wog das Spiel hin und her und beide Abwehrreihen und Torhüterpositionen konnten der Torflut nichts entgegensetzen mit der ersten Hinausstellung von Johannes Wolf in Minute 18 legte das Schiedsrichtergespann den Auftakt zu turbulenten Minuten. Bei beiden Mannschaften begann das Durchzählen ob denn genügend Spieler mit dabei waren um die plötzliche Zeitstrafenflut durchzustehen und spielfähig zu bleiben. Innerhalb von 2 Minuten machten 6 Zeitstrafen das Geschehen auf dem Spielfeld recht übersichtlich. Auch in dieser Situation konnte sich keine Mannschaft absetzen, lediglich ein feiner Treffer von Hannes Stahl mit der Pausensirene gab dem TVM eine Führung von 18:19 für den 2. Durchgang. Bis Minute 40 legte eine Mannschaft vor und die andere zog postwendend nach. Mit einem kleinen Zwischensprint, bedingt durch mentale Aussetzer beim TVM, zog der TSV Schmiden auf 25:22 davon. Mit einer offensiveren Abwehrformation gelang dem TVM schnell wieder der Anschluss und ab Minute 50. zeigte diese auch vermehrt Wirkung.

Vorschau Schmiden

Nach holprigem Start hat sich die Landesligareserve des TSV Schmiden erfolgreich ins Mittelfeld der Liga vorgekämpft. Mit nunmehr 13:17 Punkten belegt das Team um Coach Schüle derzeit den 8. Platz. Vorallem im Angriff überzeugt das Team um Toptorschütze Fischer. Hier hat man mit 29,5 Toren pro Spiel den geteilten 2. Platz mit den Käsbergjägern inne, lediglich der TV Flein mit 31,7 ist hier noch treffsicherer. In der Abwehr hat man aber seine liebe Mühe die gegnerische Torflut einzudämmen. Mit 30 Toren pro Spiel stellt man die 3. schlechteste Abwehr und tut sich deshalb vorallem auswärts schwer. Hier sieht es beim TVM besser aus. Mit 25,5 Toren pro Spiel stellt man nach Weinstadt die 2. beste Abwehr der Liga, muss allerdings die restliche Saison auf Abwehrchef Tschürtz verzichten, der sich schwer an der Schulter verletzte. Um weiter mit Gardemaß agieren zu können wird Till-Bastian Malicki die Lücke im Kader des Landesligisten schließen und vermehrt Landesliagluft schnuppern können. Bis auf Björn Berkemann wird Coach Haug aus dem Vollem schöpfen können. Ziel des Spiels wird es sein die gefährliche Rückraumachse Fischer, Züfle und evtl. Bürkle in den Griff zu bekommen und dem Spitzenreiter Oppenweiler auf den Fersen zu bleiben. Spielbeginn in Schmiden ist am Samstag um 17:30 Uhr

TVM Siegt auswärts

Nach der herben Klatsche im Spitzenspiel gegen Oppenweiler galt es am Sonntag diesem auf den Fersen zu bleiben. Mit 27:30 konnten beide Punkte bei der SG Schorndorf geholt werden. Nach dem Saisonaus für Philipp Tschürtz musste sich vor allem die Abwehr der Käsbergjäger zu Beginn der Partie finden und ein ums andere mal konnten die herausragenden Einzelspieler der SG Schorndorf die Lücken für sich nutzen. Der TVM geriet immer weiter ins Hintertreffen und beim 16:10 erstmals mit 6 Toren in Rückstand. Bis zum Pausenpfiff konnte der TVM in 2facher Überzahl den Abstand aber auf 17:14 verringern und man war zu Beginn der Halbzeit 2 weiter in doppelter Überzahl. Dem TVM gelang dann bis Minute 39. das Ergebnis umzudrehen und selbst mit 19:22 in Front zu gehen. War es in Halbzeit 1 vor allem der starke Hannes Stahl der sein Team im Spiel hielt gesellten sich in Durchgang 2 immer weitere Spieler hinzu. Andreas Bender kam besser in Fahrt, Björn Berkemann belebte nach seiner Einwechslung sichtbar das Tempospiel und war mit kompromisslosen und harten Würfen selbst 2 mal erfolgreich. Heiko Michy rührte in der Abwehr Beton an und Jonas Gassner und Hannes Stahl erzielten im Angriff in wichtigen Phasen Tore aus eigentlich aussichtslosen Situationen. Hinten wurde man sicherer und auch Gerrit Irion stabilisierte den Innenblock zusehends sodass Schorndorf bis in Minute 53 erst 5 Tore erzielen konnte.

TVM mit müdem Auftritt

Mit einem deutlichen 28:21 verloren die Käsbergjäger am vergangenen Samstag das Top-Spiel der Landesliga gegen Aufsteiger Oppenweiler. Lediglich zu Beginn des Spiels und wieder zwischen 40. und 50. Minute konnte der TVM mithalten. Bereits nach 6 Minuten verletzte sich Abwehrchef und Rückraumshooter Philipp Tschürtz schwer und wurde mit Verdacht auf Schultereckgelenkssprengung ins Krankenhaus gebracht. Weitere Untersuchungen sollen im Laufe der Woche Klarheit über das Ausmaß der Verletzung geben. Bis zur Minute 20. war das Spiel offen, der TVM lag mit 10:9 im Hintertreffen, aber schon hier war zu erkennen das sich der TVM vorallem im Angriff sichtlich schwer tat. Dies nutzte der gut aufgelegte HC Oppenweiler immer wieder für einfache Tore und zog bis zum Pausenpfiff auf 16:12 davon. Ab Spielminute 40 kamen die Mannen um Coach Haug nochmals auf und durch 5 Tore von Jonas Gassner und Andreas Bender wieder auf 21:21 heran. Die folgende Unterzahl spielte man äusserst unclever aus und gestattete dem HCOB auf 24:21 davonzuziehen. Auch eine kurze Manndeckung gegen Spielertrainer Forch wurde mit der Hereinnahme eines 7. Feldspielers spielend umgangen und vorne gelang dem TVM in den Schlussminuten nichts mehr und man ließ sich in fremder Halle teilweiße vorführen. Im Angriff war man zu statisch und nach dem Ausfall von Philipp Tschürtz wurde die Angriffslast nur von Jonas Gassner und Andreas Bender getragen.

Derbysieg zur Winterpause

Mit 30:31 konnte sich der TVM am vergangenen Samstag beim TSV Bönnigheim weitere 2 Punkte auf die Habenseite schreiben. Nach zuletzt enttäuschenden Leistungen konnte diesmal ein sich mit allen Mitteln wehrender Gegner zumindest zeitweiße in Schranken gehalten werden und ein besseres Spiel geboten werden. Zu Beginn hatte man etwas Anlaufschwierigkeiten, doch Philipp Tschürtz konnte hier seine Farben mit 5 Treffern im Spiel halten und beim 7:8 konnte man erstmals in Führung gehen. Nach ersten Wechseln auf beiden Seiten konnte die breite Bank des TVM den Impuls für einen Zwischenspurt auf 13:17 geben. Dies war auch der Halbzeitstand und konnte direkt nach Wiederbeginn gar auf 13:19 ausgebaut werden. Mit einer Abwehrumstellung wurden folglich die Angriffsbemühungen der Käsbergjäger deutlich erschwert. Der TVM nutzte nun die Räume in der Abwehr nicht mehr zu Durchbrüchen die vormals zum Erfolg führten sondern verfiel wieder in altes Muster und man nahm sich Würfe aus dem Hinterfeld welche ohne Bewegung und Zug leichte Beute für den guten Torhüter Ferdinand Schelling wurden. Das der TVM weiter im Spiel blieb lag an der Abschlussschwäche der Gastgeber. Gleich 4 Siebenmeter wurden versiebt und so konnten die Mannen um Coach Haug stets in Führung bleiben. Mit ein zwei ruppigen Aktionen hüben wie drüben spitzte sich das Derby in den Schlussminuten zu.

Vorschau: Bönnigheim

Am kommenden Samstag gastiert der TVM zum Derby in Bönnigheim. Die Mannschaft von Neu-Trainer Sven Kaiser hat vor der Saison ein neues Gesicht verpasst bekommen. Der Kader wurde verjüngt und mit Robin Czapek, Kai Strapko und Tobias Daub wurden erfahrene Spieler dem Korsett um Dominik Zäh und Matthias Hepperle hinzugefügt. Mit 2 jungen Torhütern, Jaron May, dem Ex-Käsbergjäger Constantin Schuster und weiteren jungen Spielern ist der Kader der Bönnigheimer ausgeglichen besetzt. In heimischen Gefilden fühlen sich die Bönnigheimer wohl, Auswärts fehlt der Truppe augenscheinlich der letzte Biss. Bisher konnte erst ein Spiel in gegnerischen Hallen gewonnen werden und man fuhr teilweiße herbe Niederlagen ein. Die Saison ist bisher eine Achterbahn, nach schleppendem Start gelang dem TSV eine Kehrtwende und man setzte sich zeitweiße als erster Verfolger hinter dem TVM fest. Auswärtsniederlagen und unkonstantes Spiel warfen den TSV nun aber wieder auf Rang 6 ins Mittelfeld der Tabelle zurück. Mit 13:11 Punkten liegt man bereits 6 Punkte hinter dem Führungsduo Mundelsheim und Oppenweiler. Beim TVM hat man eine ähnliche Achterbahnfahrt in jedem Spiel. Dominante Phasen wechseln sich ab mit haarsträubenden Fehlern und uninspieriertem Angriffsspiel. Anders als die Bönnigheimer konnte die Mannschaft um Kapitän Bender aber meist als Sieger vom Platz gehen. Lediglich Großbottwar und Flein gelang es die Käsbergjäger zu schlagen und in Feuerbach wurden die Punkte geteilt.

Käsbergjäger duseln sich zum Sieg

Am vergangen Wochenende war mit dem TV Oeffingen der Vorletzte der Landesliga unterm Käsberg zu Gast. Mit 26:25 konnten glücklich beide Punkte gewonnen werden. Doch der Formtrend des TVM zeigt seit Wochen nur in eine Richtung, nämlich nach unten. Das Team startete druckvoll, in der Abwehr wurde nichts zugelassen und im Angriff konsequent abgeschlossen. nach wenigen Zeigerumdrehungen führte man 5:1 und konnte den bis dato harmlosen Gegner in Schach halten. Mit einer Auszeit unterbrach man vorerst das muntere Treiben des TVM und das Spiel plätscherte bis zur Halbzeit vor sich hin. Mit 14:10 wurden die Seiten getauscht, schon zu diesem Zeitpunkt muss das Spiel entscheiden sein, unzählige Chancen blieben ungenutzt und im Angriff wurde auf Standhandball umgeschaltet, wohl in der Annahme dass der limitierte Gegner auch so mit halber Kraft geschlagen werden kann. Dieser Trugschluß begleitet die Mannschaft nun seit Wochen und Spiele werden deshalb trotz offensichtlicher Überlegenheit in Phasen das Spiels nicht in die richtigen Ergebnisse gewandelt. So auch in diesem Spiel, viele Akteuere des TVM stellten das Handballspielen ein und verfolgten eigene Ideen, waren nicht bei der Sache oder wollten sich nicht mehr weh tun als nötig. Beim 17:17 war erstmals wieder der Ausgleich hergestellt, doch hier fand man in den folgenden Minuten die richtigen Antworten und konnte wieder auf 20:17 in der 42. Minute davon ziehen.

Erstes Unentschieden

Am vergangenen Samstag gastierte der TVM beim Hbi in Feuerbach. Mit 26:26 konnte keine der beiden Mannschaften einen Sieg verbuchen und Mundelsheim verlor die Tabellenführung an Oppenweiler. Mit einem richtigen Kaltstart erwischte der TVM einen denkbar ungünstigen Auftakt. Mit 7:2 lag man schnell im Hintertreffen, erst ein Torhüterwechsel und eine Auszeit erweckte die Mundelsheimer aus ihrer Lethargie. Das gesamte Spiel hatte man Schwierigkeiten die unorthodoxe Spielweiße von Feuerbachs Bestem, Jan Diller, in den Griff zu bekommen. Stand die Abwehr sonst gut und ließ nur 26 Tore zu, hatte man gegen Diller häufig das nachsehen. Hatte man ihn mit der Abwehr im Griff fand dennoch zu häufig der Ball trotzdem das Mundelsheimer Tor. Wiedereinmal war der Angriff das Sorgenkind, hier hat man seit dem Grossbottwarspiel immer wieder Probleme, nur selten wird der Weg zum Tor gesucht und lieber die Verantwortung dem Nebenmann zugespielt. Beim 9:9 durch Jonas Gassner war dann der Anschluss hergestellt und das Spiel war nun eines auf Augenhöhe. Bis zum Halbzeitstand von 14:12 konnte sich keine Mannschaft mehr absetzen. Vorallem die vielen Fehler im Umschaltspiel der Mundelsheimer führten zu einigem Kopfschütteln. Die Abwehr stand größtenteils gut und erarbeitete sich viele Bälle die aber dann zur ersten Welle geschleudert wurden oder in der 2 Phase zu hektisch verloren gingen.

Vorschau Weilimdorf/Feuerbach

Am kommenden Samstag gastiert der Spitzenreiter aus Mundelsheim beim Tabellenfünften in Feuerbach. Mit der von Michael Zimmermann gecoachten Truppe wartet eine schwierige Aufgabe auf die Käsbergjäger. Die Nord-Stuttgarter erzielen bislang wenige Tore, halten aber den eigenen Laden ebenfalls recht sauber. Mit 26,6 erzielten und 26,8 bekommenen Toren steht man trotz negativer Tordifferenz mit 12:8 Punkten auf dem 5 Platz, punktgleich mit Bönnigheim und Flein. Mit Abwehrchef Jörg Eisenhardt hat Weilimdorf einen erfahrenen Mann im Zentrum der es versteht die Torflut einzudämmen. Aus dieser sicheren Abwehr heraus gelingen immer wieder einfache Tore und im gebundenen Angriff wird die Last des Teams auf immer wechselnde Schultern verteilt. Nach der deftigen Heimniederlage gegen Flein konnten gegen Degmarn sowie den Stuttgarter Clubs aus Hohenacker und Oeffingen wichtige Punkte eingefahren und von 6:8 auf 12:8 Punkte gesprungen werden . Wichtig für die restliche Hinrunde waren diese Punkte allemal, da nach dem Spiel gegen dies Käsbergjäger noch Oppenweiler und Bönnigheim zum Hinrundenausklang warten. Ein schweres Restprogramm also, die Mannschaft wird sicher alles daransetzen die Favoriten zu ärgern und weitere Punkte auf die Habenseite zu bringen. Beim TVM konnte man sich nach schwachen Auftritten gegen Flein und Großbottwar wieder ergebnisstechnisch fangen und Siege gegen Schlusslicht Degmarn und den heimstarken SSV Hohenacker feiern.

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