Nach der Saison ist vor der Saison

Bei den Käsbergjägern neigen sich die Feierlichkeiten, nach dem geschafften Aufstieg in die Württembergliga, dem Ende zu. Nach den überwältigenden Partien gegen Fridingen und Herbrechtingen standen Wochen des Ausnahmezustands in Mundelsheim an. Nun gilt es sich aber wieder zu fokussieren und die neue Liga in Angriff zu nehmen. Hierzu bricht die Mannschaft am kommenden Donnerstag ins zu dieser Zeit herrlich warme Bulgarien auf um die vergangene Saison Revue passieren zu lassen und den Blick auf die kommende Runde zu werfen. Bei angenehmen Temperaturen, morgendlichen Läufen, ausgiebigen Strandspaziergängen und Wellness-Anwendungen sollen die Akkus wieder aufgeladen werden. Mit stundenlangen Video-Studien der eigenen heroischen Leistungen soll das Selbstbewusstsein weiter aufgebaut werden und durch Lektüre einschlägiger Handballmagazine das taktische Verständnis in ungeahnte eventuell für manche auch unbekannte Höhen getrieben werden. Spaß beiseite, die Mannschaft feiert weiter und verabschiedet sich für ein paar Tagen von den besten Fans der Welt. Vorbereitet auf die vielen Derbys wird sich dann danach :-)

In diesem Sinne – Blau wie wir und Weiß wie Schneeeeeeeee….TVM alleez alleez

Fanbus nach Herbrechtingen

Morgen (7. Mai) muss die erste Herrenmannschaft ein letztes mal auf's Spielfeld, um das Ziel Aufstieg zu erreichen.
Für alle die sich angemelder haben fährt der Fanbus um 15.30 Uhr an der Käsberghalle ab. Treffpunkt is um 15.15 Uhr.

Wir freuen uns auch eure Unterstützung!

Aufstiegsrelegation

Am kommenden Donnerstag, den 05.05.2106 steigt um 17 Uhr das erste Spiel zur Aufstiegsrelegation in der Käsberghalle in Mundelsheim. Gegner ist der Zweite der Staffel 2 Fridingen/Mühlheim. Das Team um den scheidenden Trainer Martin Irion, belegte punktgleich mit Meister Schönbuch den zweiten Platz der Abschlusstabelle. Lediglich der direkte Vergleich gab den Ausschlag für die HSG Schönbuch. Mit 844 geworfenen Toren steht dem TVM eine echte Angriffsmaschine gegenüber, über 32 Tore erzielt der Gast pro Spiel. In der Abwehr sieht es da etwas anders aus, über 27 Tore pro Spiel lassen die Jungs aus dem Donautal zu und somit deutlich mehr als die anderen Mannschaften aus der Spitzengruppe der Staffel 2. Der TVM seinerseits hat die Abwehr als sein Paradestück. Gerade einmal 24 Tore lassen die Jungs vom Käsberg pro Partie zu, erzielen aber auch im Angriff nur etwas mehr als 28. Mit dem Halbrechten Stefan Rebholz, konnte ein wichtiger Akteur der Fridinger die letzten 3 Saisonspiele nicht bestreiten. Ob er in den Aufstiegsspielen mitmischen kann muss sich zeigen. Eine spannenden Angelegenheit und ein noch spannenderes Spiel zeichnen sich ab. Der TVM hat Stand der Dinge alle Kräfte an Bord und möchte sich eine gute Ausgangslage für das zweite Spiel der Relegation in Herbrechtingen/Bolheim sichern, um dort nach Möglichkeit den Aufstieg aus eigener Kraft zu schaffen. Zu diesem weiten Auswärtsspiel wird der TVM einen Bus einsetzen.

Mit dem Kopf schon in der Relegation

Am vergangenen Sonntag war der TVM bei abstiegsgefährdeten SV Fellbach zu Gast. Mit einem 24:24 trennte man sich letztendlich und  für beide Mannschaften stand am Ende jeweils ein positives Spiel. Während der eine errungene Punkt dem SVF den Nicht-Abstieg bescherte, konnte die Rumpftruppe der Käsbergjäger, die lediglich mit 2 Wechselmöglichkeiten angereist waren, eine ordentliche Partie abliefern. Der TVM musste auf Hannes Stahl, Jens Wägerle, Andreas Bender, Heiko Michy sowie die Langzeitverletzten Constantin Schuster und Johannes Wolf verzichten. Nico Gassner und Philipp Tschürtz konnten Berufs- und Verletzungsbedingt die letzten Wochen nicht trainieren und standen erstmals seit 3 Wochen wieder auf der Platte. Die angeschlagenen Adrian König und Max Ernst stellten sich ebenfalls in den Dienst der Mannschaft. Die Personalsituation wurde nach dem frühen Ausfall von Fabian Kraft so prekär, dass sich sogar Coach Jörg Haug das Trikot überstreifte und 30 Minuten, bis zu seiner Hinausstellung, in der Abwehr aushalf und für sein biblisches Alter einen passablen Job verrichtete. Der TVM kam schwer ins Spiel, viele Fehler und Fehlwürfe luden die Fellbacher regelrecht zum Kontern ein. Nach einer Umstellung in der Abwehr fand auch der TVM in sein Spiel und erzielte durch Thomas Müller nun auch die wichtigen einfachen Tore. Dem SV merkte man Ende der ersten Halbzeit doch deutlich an um was es in diesem Spiel ging.

Mundelsheim macht extra Spiele klar

Mit einem nicht schönen aber erfolgreichen Spiel gegen den Tabellenletzten aus Hohenlohe sicherten sich die Mannen um Coach Haug den zweiten Platz der Landesliga Staffel 1. Mit 26:20 konnten beide Punkte unterm Käsberg verbucht werden. Lediglich 1 Punkt fehlte vor dem Spiel noch um die Relegation zu ermöglichen. In einem nicht wirklich ansehnlichen Spiel in dem man sich dem limitierten Gegner etwas zu sehr anpasste kam dennoch zu keiner Zeit Spannung auf, da der TVM stets einige Tore in Führung war. Kurz vor der Halbzeit konnte man sich auf 13:7 absetzen, der starke Adrian König hatte eingenetzt, und diesen Vorsprung verwaltete die dezimierte Truppe um Kapitän Andreas Bender die restliche Spielzeit. Unrühmlicher Höhepunkt des Spiels war ein Ausraster des eigentlich erfahrenen Stefan Klenk, welcher ihm postwendend den ersten Platz in der Dusche bescherte, kurz vor Halbzeit schickten ihn die Schiedsrichter mit Rot direkt dorthin. Nach dem kurzen Aufreger beruhigten sich beide Mannschaften schnell wieder und der TVM, welcher in Salvatore Leonetti und Fabian Kraft ihre besten Spieler hatte, zog davon. Eine wiedermal sattelfeste Abwehr war der Grundstein zum Sieg. Am kommenden Sonntag gastiert der TVM in Fellbach, bevor die alles entscheidenden Partien um den Aufstieg anstehen. Mit der SG Herbrechtingen-Bolheim steht der Auswärtsgegner der Käsbergjäger bereits fest. In der Staffel 2 ist noch alles offen.

Topspiel macht Namen alle Ehre

Am vergangenen Samstag bot die proppenvolle Käsberghalle einen Handballleckerbisse nach dem Geschmack der Fans. Leider mit dem unglücklicheren Ausgang für die Heimmannschaft. Mit 26:29 musste man sich dem Tabellenführer geschlagen geben. Den Beginn des Spiels diktierten die Mannen um Kapitän Bender und zogen bis auf 9:6 davon. Mit einer Umstellung seines Personals belebte der Alfdorfer Trainer Michael Rill seinen vormals statischen Angriff. Vorallem der nun im Rückraum spielende Marcel Spindler lieferte eine rundum gute Partie für den Tabellenführer vom Welzheimer Wald ab. Ihm in nichts nach stand auf Mundelsheimer Seite Rückraumkanonier Hannes Stahl. Dieser erzielte nicht nur 9 blitzsaubere Tore sondern meldete in der Abwehr auch noch Rückraum-Ass Salja komplett ab. Bis zur 58 Minute war das hochklassige und hart aber faire Spiel komplett ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich absetzen und so stand ein 26:26 auf der Anzeigetafel. Eine unglückliche 2-Minuten Strafe ließ die Käsbergjäger die letzten 90 Sekunden in Unterzahl agieren und kein weiteres Tor gelang mehr. Alfdorf zog auf 26:28 davon und markierte mit dem Schlusspfiff noch den 26:29 Endstand. In einem engen, auf Augenhöhe geführten Spiel, waren letztendlich Nuancen entscheidend. Die Mannschaft bedankt sich bei allen Zuschauern für die außergewöhnliche Stimmung und den tollen Handballabend an der Neckarschlaufe.

Erst Hui, dann Pfui.

Am vergangenen Samstag war der TVM beim SV Ossweil zu Gast. Mit 34:30 konnte im Auswärtsspiel die erhofften 2 Punkte eingefahren werden. Zu Beginn boten die Käsbergjäger eine couragierte Leistung, sowohl in Angriff als auch Abwehr wussten die Mannen um Kapitän Bender zu überzeugen und lagen schnell mit beruhigenden 3-4 Toren in Front. Auch auf wechselnde Abwehrformationen und Manndeckung gegen Philipp Tschürtz wusste man sich erfolgreich zur Wehr zu setzen und so baute man den Vorsprung bis zur Halbzeit kontinuierlich bis auf 20:14 aus. Abwehr und Torhüter mussten zu diesem Zeitpunkt schon einige unglückliche Tore hinnehmen und so war man darauf bedacht diese Tore in der zweiten Halbzeit zu verhindern. Direkt nach Wiederanpfiff zog der TVM gar auf 23:14 davon und die Messe schien gesungen. Mit weniger Bewegung im Angriff und dadurch weniger Durchschlagskräftigen 1:1-Situationen brachte man aber den SV wieder ins Spiel. In dieser Phase gelang dem Tabellenzweiten wenig bis nichts und Ossweil verkürzte Tor um Tor. Beim Stande von 25:24 aus Mundelsheimer Sicht dann die spielentscheidende Phase, Ossweil auf dem Weg zum Kontertor zum 25:25 verspielt den Ball und im Gegenzug traf der Mundelsheimer Angriff nach langer Durststrecke wieder das Tor. Vorallem Hannes Stahl erzielte in dieser Phase wichtige Tore mit seinen gefürchteten Raketen aus dem Rückraum. Er kam am Ende auf 8 Treffer und war wichtiger Baustein des Auswärtssieges.

Käsbergjäger mit souveräner Leistung

Am vergangenen Sonntag bezwang der Tabellenzweite aus Mundelsheim das Team aus Heilbronn deutlich mit 31:21. Bereits zu Beginn des Spiels nahm der TVM-Express Fahrt auf und Philipp Tschürtz traf nach Belieben. So stand schnell ein 7:1 auf der Anzeigetafel. Heilbronn tat sich mit seinem statischen Angriffsspiel sehr schwer gegen die sehr gut aufgelegte TVM Abwehr und den hervorragend haltenden Max Ernst im Kasten. Auch der Angriff um Kapitän Bender wusste in Durchgang 1 zu überzeugen und so stand es zum Pausenpfiff bereits 19:9 für die Hausherren. Im zweiten Abschnitt fehlte es dann etwas an Spannung aufgrund der hohen Führung und der weiterhin fest zupackenden Abwehr, so ließ man die Heilbronner nicht näher kommen und hielt den Abstand bei 7 bis 10 Toren. Die Belastung konnte so auf viele Schultern verteilt werden ohne das Spiel nochmals spannend werden zu lassen. Diese Kraft und alle Spieler werden in den nächsten Wochen, mit Spielen in Ossweil und dem Heimspielkracher/Aufstiegsendspiel gegen  den TSV Alfdorf, benötigt um nochmals ganz vorne um die Meisterschaft mitmischen zu können. Insgesamt stehen nun noch 5 Partien für die Käsbergjäger an darunter 3 schwere Auswärtsspiele in Ossweil, Hohenacker und Fellbach. Neben dem TSV Alfdorf kommt noch der designierte Absteiger aus Hohenlohe unter den Käsberg, mit dem man noch ein Hühnchen zu rupfen hat bezüglich der äußerst vermeidbaren Niederlage in der Hinrunde.

TVM gibt Platz an der Sonne ab

Mit dezimiertem Kader und zu wenig Glück verliert der TVM das Nachbarschaftsduell gegen den TSV Bönnigheim mit 26:25. Die Ausfälle von Hannes Stahl und Andreas Bender ließen die Käsbergjäger mit nur 3 einsatzfähigen Rückraumspielern antreten. Diese konnten in Angriff und Abwehr nur punktuell entlastet werden und mit zunehmender Spieldauer merkte man diesen Kräfteverschleiß auch deutlich. Das Spiel nahm aber schon deutlich früher einen schlechten Gang für die Mannen um Coach Haug. Im Mundelsheimer Angriff gelang nicht viel außer technischen Fehlern, diese luden den TSV Bönnigheim zu einfachen Toren ein. Die Abwehr stand zwar im Großen und Ganzen wie gewohnt recht stabil, leider war man nicht in der Lage dies konsequent zu Ende zu spielen. Immer wieder gelang es den Bönnigheimern um Ihren Toptorjäger Lukas Hepperle bei Zeitspiel den Ball doch noch in den Maschen des Mundelsheimer Tores unterzubringen. Auch beide Torhüter hatten nicht das benötigte Glück auf ihrer Seite um die Käsbergjäger auf Augenhöhe zu halten. Mit 14:9 wurden die Seiten gewechselt. Auch im 2. Abschnitt ein ähnliches Bild, Bönnigheim immer wieder mit erzwungenen Toren und Mundelsheim im Hintertreffen. Erst gegen Ende der 2. Halbzeit konnte der TVM das Spiel nochmals spannend gestalten. Mit etwas Torhüterleistung und besserer Trefferquote im Angriff konnte man Tor um Tor aufholen und lag beim 23:22 in der 51 Minute erstmals wieder in Schlagdistanz.

TVM untermauert Ambitionen

Mit einer Abwehr und Torhüterleistung vom allerfeinsten gelang gegen den starken Verfolger aus Weinstadt ein ungefährdeter 28:19 Sieg.

Mit dem Sieg gegen Weinstadt behaupteten die Käsbergjäger ihre Führung in der Tabelle. Gleichzeitig konnte der TSV Alfdorf mit einem Sieg gegen den bis dato punktgleichen Kontrahenten Ditzingen den Mundelsheimern auf den Versen bleiben. 1 Punkt trennt die Truppe von Coach Rill weiterhin vom TVM, Ditzingen lauert mit 3 Punkten Rückstand dahinter auf einen Ausrutscher der beiden Topteams. Weinstadt und Schmiden 2 lassen in den vergangenen Wochen etwas Federn und haben sich erstmal aus dem direkten Rennen um die Aufstiegsplätze verabschiedet.

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